Catskiing in Kosovo und Mazedonien

  • 15.-22.2.2020
  • Bresovica (Kosovo) und Popova Shapka (Mazedonien)

Seit 2011 ist mountain-action dem Balkan Powder auf der Spur und gehört im Kosovo zu den Catski Pionieren. Dort ist das beste Gebiet Bresovica - abenteuerlich, geschichtsträchtig und Powder verwöhnt. Dieser noch fast unbekannte Freeride Spot im Sar Planina Gebirge bietet sportliche Hänge, Abfahrten bis zu 1.300 Höhenmeter, gute Schneequalität durch nordseitige und windgeschützte Expositionen sowie neue, moderne Snowcats und weitläufiges und abwechslungsreiches Freeride Gelände. Be a ski pioneer.

Doch in Mazedonien, Luftlinie nur wenige Kilometer von Bresovica entfernt, liegt das historische Skigebiet Popova Shapka. Dort begann vor 10 Jahren der Catski Hype auf dem Balkan. Vor allem das Backcountry von Shapka, wie die alte Skistation von den Locals genannt wird, bietet weite Hänge, enge Coulvoirs, Gipfel bis 2.800 m und abgelegene, urige Berghütten die als Ausgangsbasis dienen.

Zwei Reisen haben wir im Angebot:

  • 3 Tage Kosovo, 3 Tage Mazedonien, 1 Tag Nachtleben in Skopke (gute Hotels) für 1.995,- Euro
  • 6 Tage Kosovo, 1 Tag Nachtleben in Skopje (Übernachtung in Lodges) für 1.490,- Euro

Beide Reisen können wir ab 2 Personen auch zu anderen Terminen, ohne deutschen Guide, organisieren.

 

 

 

 

 

Preis Catski Kosovo und Mazedonien 1.995 €; Catski Kosovo 1.490 €
Alter
Kondition: mittel - sehr gut
Technik: gut - sehr gut
Leistungen: Vollpension im Hotel mit DZ bzw. Mehrbettzimmer in Lodge, alle Transfers, 6 Tage Catskiing, deutscher und einheimischer Guide, Nacht in Skopie mit Nightlive Guide
Lifttickets:

Bresovica

.....liegt im Nationelpark des Sar Planina Gebirges, am Grenzverlauf zu Mazedonien. Im früheren Jugoslawien zählte der Ort zu den größten Skigebieten des Landes. Während der Winterolympiade 1984 in Sarajewo war Bresovica das Back-up für die alpinen Skidisziplinen. Nach dem Zerfall des jugoslawischen Staatenverbandes interessierte sich während des Krieges niemand mehr für die Liftanlagen, die dann im bewaffneten Konflikt (2001) mit Mazedonien vollkommen zerstört wurden und heute wie apokalyptische Wahrzeichen einer vergangenen Zeit am Berg stehen. Lediglich ein neuerer Sessellift ist gelegentlich in Betrieb.

Unser Partner in Bresovica hat sich 2013 einen alten Snowcat wieder hergerichtet und anfangs vor allem einheimische Skitouristen durch die Gegend gefahren. Seitdem wir 2013 das erste Mal dort waren hat es sich in der internationalen Freeride Szene herumgesprochen das Ski-Pioniere hier mit versteckten und unverspurte Powderhänge belohnt werden. Seither hat Meda seinen Catski Snowpark mit neuen und modernen Fahrzeugen erweitert.

Skigebiet: Das Gebiet ist nord- und leeseitig exponiert. Die Hauptabfahrten liegen zwischen 2.300 und 1.700 m. Mit kurzen Aufstiegen ereicht man Gipfel bis 2.600 m. Bei genügend Schnee gibt es Abfahrten bis hinab auf 1.000 m. Die "Hausabfahrten" sind ohne lange Anfahrten mit dem Snowcat schnell zu erreichen. 2015 wurden neue Trassen angelegt um weitere geniale Freeski-Reviere zu erreichen. An einem durchschnittlichen Tag werden 4-5.000 Höhenmeter gefahren. Ideal auch für Snowboarder.
Mit Fellen oder zu Fuß lassen sich mit kurzen Aufstiegen weitere unverspurte Hänge erreichen. Wenn wir mal in einem abgelegenen Tal herauskommen sollten werden wir mit Jeeps zurück ins Skigebiet gebracht.

Übernachtung:

Popova Shapka

......liegt in Mazedonien oberhalb der Stadt Tetovo. Früher gab es eine Gondel direkt von der Stadt ins Skigebiet. Auch Shapka war während der Jugo-Ära ein beliebt und belebtes Skigebiet was nach dem Krieg sich selbst und dem Verfall überlassen wurde. In dem weiten Bergkessel auf 1.800 Metern gibt es wieder einige Hotels und ein kleines Dorf aus Wochenend Häuschen wohlhabender Skopianer. Einige kleine Lifte laufen zwar und seit ein paar Jahren wird an einem modernen Sessellift gebaut aber wirklich geht hier nichts voran. Um so besser denn so bleiben die steilen Flanken und weiten Hänge von den Massen unverspurt.
Doch besonders das Hinterland bietet ein gewaltiges Areal zum Freeriden mit Gipfeln bis 2.800 m Höhe. Unsere local Guides, unter dem Leadguide Meto, sowie die Catski-Driver haben alle hier das Skifahren und Snowboarden gelernt und sind begeisterte und gute Freerider. Seit 2019 betreiben sie außerdem eine urige, abgelegene Berghütte mit einfachen Schlafmöglichkeiten, die als Basis für weitere Freeride Highlighs, bei sicheren Verhältnissen, genutzt wird.

(weitere Aktualisierung noch unter Bearbeitung)

Anforderungen: Bresovica bietet von allem etwas - weite Genußhänge, Treeruns, Rinnen und Steilhänge. Da der Snowcat das Tempo vorgibt, was meist etwas langsamer ist als eine zügige Abfahrt, kommt es beim Können nicht auf die Geschwindigkeit sondern auf Spaß, Genuß und kreative Lines an. Von den Teilnehmern erwarten wir eine sportliche Grundeinstellung und gute Selbsteinschätzung beim Freeriden.

Snowcats (Ratrak): Momentan stehen drei Snowcats mit einer Kapazität von 10 - 12 Personen zur Verfügung. Diese werden je nach Situation flexibel eingesetzt. Der Fuhrpark wir ständig erweitert. Wir werden vor unserer Unterkunft abgeholt. Bei unserer Deluxe Tour haben wir unseren eigenen Snowcat zur Verfügung und bestimmen das Programm. Die Situation auf dem Balkan erfordert jedoch gelegentlich Flexibilität und Diplomatie.

Local Guides: Wir arbeiten mit einem mountain-action und einem local Guide der den ganzen Winter vor Ort ist, den Kontakt mit dem Snowcat hält und bestens mit dem Gebiet vertraut ist. Der kosovarische Freeridestil und die lokale Lawinenausbildung entsprechen nicht ganz unserer Vorstellung von Risikomanagement - obwohl sich das im Kosovo in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Deswegen wird die Gruppe von einem ausgebildeten deutschen Freeride Guide, der finale Sicherheitsentscheidungen trifft, begleitet.

Unterkunft: Wir sind im Woodland Hotel in Doppelzimmern mit Bad/WC untergebracht. Es entspricht einem kosovarischen Mittelklassehotel und ist die beste Adresse in Bresovica. Bei genauerem Hinsehen kann man allerdings Schwachstellen der balkanischen Architektur und Bauweise entdecken, die man jedoch im Urlaub besser mit Gelassenheit erträgt. Auch die letzte Nacht in Skopie sind wir in einem Mittelklassehotel im DZ untergebracht. EZ Zuschlag 200 €.

Essen: Auf der Reise haben wir Vollpension. Kulinarische Streifzüge beinhalten mazedonische, kosovarische, albanische und serbische Küche. Während des Catskiing werden entweder lecker Brotzeit am Berg oder in einer geheizten Bar bei Kaminfeuer genießen. Die Reise beenden wir in Skopje mit einem opulenten Abschiedsessen.

Specials: Einen Abend verbringen wir in Prizren, einer hübschen, historischen Stadt am Fuß des Sar Planina Gebirges. Am letzten Abend in Skopje gehen wir erst edel Essen, besichtigen die quirlige Hauptstadt Mazedoniens und erleben mit unserem "Nightlive Guide" Goran das ausschweifende Nachtleben auf dem Balkan.

Anreise: Der Flug nach Skopie ist nicht im Preis enthalten Es gibt mehrere Airlines die die mazedonische Hauptstadt Skopie anfliegen. Günstige Direktflüge bietet WIZZ Air von mehreren deutschen Städten z.B. Memmingen nach Skopie an. Bei rechtzeitiger Buchung für ca. 150 -200 € (inkl. Sportgepäck und Rückflug). Die Termine sind auf die WIZZ Air Flüge von Memmingen abgestimmt. Von Skopie ist man in 2 Stunden (70 km) im Hotel des Skigebietes.

Dokumente: Reisepass mit mindest. noch 6 monatiger Gültigkeit oder biometrischer Personalausweis (nur biometrisch ist möglich - ansonsten keine Einreise in den Kosovo oder Mazedonien möglich)

Leihausrüstung: Vor Ort gibt es keine Leihausrüstung (Ski, Felle, VS-Geräte, Airbag). VS Gerät, Sonde und Schaufel können bei uns gegen Gebühr geliehen werden. Lawinenairbags sind nicht zwingend vorgeschrieben aber selbstverständlich, neben der Kameradenhilfe, eine gute Lebensversicherung. WIZZ Air transportiert seit April 2017 Lawinenairbags ohne Probleme.

One night in Skopie: Die letzte Nacht verbringen wir in Skopie. Nach dem letzten Skitag brechen wir gegen 15 Uhr nach Skopie auf. Das Nachtleben beginnen wir mit einem edlen mazedonischen Abendessen in einem unscheinbaren nur von Einheimischen besuchten Spezialitätenrestaurant. Anschließend besuchen wir die Kleinkunstszene im Old Bazar. Je nach Kondition gehts dann noch bis in die späte Nacht durch die angesagtesten Clubs der Stadt.

 
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