Große Jugendreise zum Everest Basecamp/ Nepal 2022

  • 29.7.-21.8.2022
  • Nepal

Sportliche und bergbegeisterte Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren hiken mit gleichaltrigen Nepalies und Tibetern sowie erfahrenen deutschen und nepalesischen Guides durch das Solu Khumbu Gebiet zum legendären Everest Base Camp, besteigen den 5.600 Meter hohe Kala Pattar und lernen Menschen, Kultur und Religion dieses faszinierenden Landes kennen.
Leitung: Andi Neuhauser

 

Jugendreise Nepal zum Everest Base Camp.
Buddhistische Gebetsmühlen am Weg zum Everest Base Camp. Jugendreise Nepal.
Besteigung des Kalapatar beim Everest Base Camp mit Jugendgruppe.
Preis 2.450 €
Alter 13-20 Jahre
Kondition: gut - sehr gut
Technik: ---
Leistungen: Flüge nach Nepal, Inlandsflüge nach Lukla, Übernachtungen, 24 Std. Betreuung durch deutschen Guide, nepalesischer Guide, Unkosten für die nepalesischen Jugendlichen, Flughafentransfer.
Lifttickets:

Ziel der Reise:
- Hochalpine Erlebnissen auf dem Weg durch das Solu Khumbu, Heimat der Sherpas,
   zum Everest Base Camp.
- Kennenlernen gleichaltriger Jugendlicher aus Nepal, die die Gruppe begleiten
   werden.
- Prägende Erlebnisse mit den Menschen, den Religionen und der Kultur des Landes. - Thematisierung über nachhaltiges Reisen und der sozialen Probleme von Nepal.
- Intensives kennenlernen zweier Weltreligionen - Hinduismus und Buddhismus .

Die Geschichte: Andreas Neuhauser, der die Reise ausgearbeitet hat und leitet, kam das erste Mal 1990 nach Nepal. Damals führte er für den DAV Summit Club. Seitdem bereist er Nepal ein bis zweimal im Jahr. Als Mountain Bike Pionier erkundigte er Ende der 90iger Jahren viele Regionen und Pässe im Land und machte einige Erstbefahrungen z.B. Thorong La (2000). Die erste Jugendtour organisierte er 1998. Damals noch als kombinierte Bike und Hike Reise. Ziel war der Thorong La von Muktinath aus. Seit 2006 findet die Jugendreise als Trekking Tour zum Everest Base Camp ohne Mountain Bike statt. Bisher hat Andreas Neuhauser über 180 Jugendliche sicher durch Nepal begleitet.

Folgen und mögliche Nebenwirkungen:  Die Erlebnisse werden die Jugendlichen nachhaltig beeindrucken und einen großen Zuwachs an Lebenserfahrung bescheren - so wie bei den vorherigen Teilnehmern, die von 1998 bis 2018 mit dabei waren. Einige haben Artikel für Zeitungen geschrieben, andere Vorträge gehalten, Facharbeiten über Nepal in der Schule abgeliefert oder in drauffolgenden Jahren ein Praktikum oder ein freiwilliges soziales Jahr in einer sozialen Einrichtung in diesem Land absolviert. Viele Teilnehmer sind später auf eigene Faust nach Nepal gereist und haben die damals geknüpften Kontakte für weitere Touren im Himalaya genutzt. Über die social medias stehen noch viele ehemalige Teilnehmer mit ihren nepalesischen Freunden in Kontakt.

Programm (Kurzfassung)

Zwei Tage bleiben wir in Kathmandu um dem Buddhismus und Hinduismus näher zu kommen und in die Kultur des Landes einzutauchen. Wir besuchen den Monkey Tempel Swayambunath,  die größte Stupa Asiens Bodnath , eine der wichtigsten Tempelstätten des Hinduismus Pasupatinath und die lokalen Märkte der Einheimischen. 

Mit einer kleinen Propellermaschiene fliegen wir nach Lukla auf 2.800 m. Von dort geht es zu Fuß weiter. Nach zwei Tagen erreichen wir Namche Bazar (3.440 m), die „Hauptstadt der Sherpas" im Solu Khumbu. Um uns ausreichend zu Akklimatisieren arbeiten wir uns langsam durch die Sherpadörfer Richtung Everest Base Camp hinauf. Unser erster Akklimatisierungs- 5tausender ist der Nargajun (5.020). Von Pheriche aus geht es nach Lobuche und am nächsten Tag zu unserem höchst gelegenem Übernachtungsort Gorak Shep (5.150 m). Von dort erreichen wir noch am selben Tag das Everest Base Camp. Früh am nächsten Morgen besteigen wir unseren höchsten Gipfel, den Kala Patar (5.640 m) der eine gewaltige Aussicht auf den Everest bietet. Zügig geht es von hier aus zurück nach Lukla. Wenn es mit dem Rückflug nach Kathmandu planmäßig läuft bleiben noch ein paar Tage Zeit Pokhara, das größte Outdoorsport Zentrum in Asien, zu besuchen. Es ist die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt an einem schönen See mit nette Kneipen, zahllosen Souvenirshops und bietet jede Menge Aktivitäten.

Ausführliches Tagesprogramm könnt ihr bei vollständiger Angabe eurer Adresse unter info@mountain-action.de anfordern.

Voraussetzung: 13 bis 19 Jahre; gute Kondition beim Hiken; Trittsicherheit; Aufgeschlossenheit und Interesse an fremden Kulturen und Religionen. Alpine Erfahrung z.B. Klettern oder Umgang mit Seil ist nicht notwendig.

Sicherheit & Risiken: Die Wege die wir im Solu Khumbu (Everest Gebiet) benutzen sind alpinistisch gesehen einfach, erfordern aber an einigen Stellen Trittsicherheit (vergleichbar mit einer Tour auf die Zugspitze). Die Einheimischen gehen dort mit Flipflops.

  • Corona: Nepal war im Sommer 2021 sehr stark von der Pandemie betroffen. Doch aktuell (9.11.) liegt die Inzidenz bei unter 10. Für die Einreise ist eine vollständige Impfung sowie ein PCR Test (nicht älter as 72 Stunden) notwendig. Ansonsten gibt es aktuell keine Einschränkungen.
  • Aus höhenmedizinischer Sicht besteht für gesunde Jugendliche kein höheres Risiko als bei Erwachsenen. Wir werden uns genügend Zeit bei der Akklimatisation lassen. Die Route ist so geplant das Teilnehmer die eventuell Probleme mit der Kondition oder Höhe bekommt weiter unten auf die Gruppe warten kann.
  • Im Solu Khumbu ist es von jedem Dorf aus möglich über Fest- und Mobilfunknetz im Notfall Kontakt nach Deutschland und Kathmandu aufzunehmen. Die deutsche Botschaft in Kathmandu bekommt eine Teilnehmerliste mit allen wichtigen Versicherungsdaten und kann im Notfall schnellstmöglich einen Rettungsflug organisieren.
  • Die Kriminalitätsrate in Nepal ist eine der niedrigsten in Asien und auf jeden Fall deutlich niedriger als in Deutschland.
  • Es besteht ein erhöhtes Flugrisiko bei den Flügen von Kathmandu nach Lukla.
  • Das größte gesundheitliche Risiko sind Magen und Darmerkrankungen. Dagegen gibt es Medikamente.
  • Es gibt keine Pflichtimpfungen für Nepal. Dringend anzuraten ist jedoch eine Hepatitisimpfung. Hausarzt kontaktieren!!!
  • Da es sich bei den Flügen von und nach Lukla um Sichtflüge handelt kann es besonders während dieser Jahreszeit dazu kommen das die Flüge bei Schlechtwetter mehrere Tage ausfallen. Dies kann dazu führen das der Tourenverlauf beeinflusst wird. Bisher ist es von acht Touren ins Everest Gebiet dreimal vorgekommen das wir wegen schlechtem Wetter ein paar Tage auf den Rückflug nach Kathmandu in Lukla warten mußten. In dem Fall, das die Gefahr besteht dass wir unseren Rückflug nach Deutschland nicht mehr bekommen, besteht die Möglichkeit die Gruppe mit Helikoptern nach Kathmandu auszufliegen. Dadurch können zusätzliche Unkosten entstehen.
  • Wer möchte oder wer unterwegs Probleme mit der Kondition bekommt, sei es wegen der Höhe, einem Infekt oder sonstigem kann sich einen Träger nehmen. Unkosten ca. 25 € pro Tag bis zu einer Last von 30 kg. Normalerweise teilen sich zwei Teilnehmer einen Träger.
  • Unser Nepali Guide, Harka Lama, der uns schon auf vielen Touren im Everest Gebiet begleitet hat, ist ein sehr zuverlässiger und erfahrener Trekking Guide. Ihr findet ihn auch auf Facebook unter diesem Namen.
  • Jeder Teilnehmer muß eine Reisekrankenversicherung haben die Rettungs- und Bergungskosten, medizinisch sinnvollen Rücktransport nach Deutschland und die Krankenhaus- und Arztkosten in Nepal übernimmt. Diese Versicherung kostet zwischen 15-20 € und kann überall in Deutschland abgeschlossen werden.

Klima im August: Es herrscht zwar Nachmonsun doch heißt das nicht dass es ständig regnet. Der meiste Regen fällt im Vorgebirge des Himalayas. In Kathmandu ist es schwülwarm aber regnet relativ häufig. Im Solu Khumbu verhält sich das Wetter ähnlich wie in den Alpen im Sommer. Es kann regnen aber es ist durchaus normal dass auch mehrere Tage die Sonne am strahlend blauen Himmel steht und wir freiem Blick auf Everest und seine Nachbarn genießen. Meist ist das Wetter morgens recht sonnig, trübt sich Nachmittags ein und Nachts gibt es ergiebigen Niederschlag.
Bis etwa 4.000 Meter sind auch die Nächte nicht sonderlich kalt darüber wird es frischer aber es gibt keinen Frost. Bei Sonnenschein können sogar die über 5.000 Meter hohen Gipfel in T-Shirt und kurzer Hose bestiegen werden. Bei schlechtem Wetter liegt die Schneefallgrenze normalerweise zwischen 5.200 und 5.800 Metern.

Unterkunft: Außer in Kathmandu, wo wir in einem netten Mittelklasse Hotel im Touristenzentrum Thamel wohnen, übernachten wir in einfachen Guest Houses, wie sie üblicherweise von Travellern und Trekkern benutzt werden. Es gibt überall Decken aber es empfiehlt sich einen kleinen, leichten Schlafsack oder Hüttenschlafsack mitzunehmen. Wasser gibt es zur Genüge aber für eine warme Dusche muss bezahlt werden.

Essen: Das Essen in Nepal ist gut und relativ günstig aber verglichen mit anderen asiatischen Ländern nicht mehr wirklich billig. Das National Gericht heißt Dal Bath. Es besteht aus Reis, Linsensuppe, Gemüse und Hühnchen bzw. Ziegenfleisch. Für 4-6 Euro kann man sich damit satt essen. Lecker und günstig sind auch Momos, Teigtaschen mit Fleisch, Kartoffeln, Käse oder Gemüse gefüllt sowie chinesische Chowmen, Nudeln mit Gemüse oder Fleisch. Die auch bei uns beliebte chinesische Nudelsuppe, die mit heißem Wasser zubereitet wird, gibt es in jedem noch so kleinem Tea-Shop. Vor allem Vegetarier haben in Nepal eine große Auswahl. Zu den exotischen und teureren Speisen gehört Yaksteak.
Obst wie Bananen, Äpfel, Mangos, Papayas etc. gibt's günstig in Kathmandu. In den Bergen sieht es mit Obst allerdings nicht mehr so üppig aus. Bis über 5.000 Meter gibt es jedoch Pizza und Pasta. Geschmacklich gibt's da aber große Unterschiede.

Trinken: Überall gibt es Trinkwasser in Plastikflaschen. Um jedoch die Umwelt nicht mit Platikmüll zu belasten und um Geld zu sparen empfiehlt es sich sauberes und gefiltertes Leitungswasser mit Mikropur desinfizieren. Während Softdrinks in Kathmandu für unsere Verhältnisse billig sind werden sie, je weiter wir uns von Lukla Richtung Everest Basecamp bewegen, spürbar teurer. Ein Cola kostet in Kathmandu ca. 60 Cent, beim Everest Base Camp ca. 4 Euro.

Visum: Ihr braucht euch in Deutschland nicht ums Visum kümmern. Das wird am Flughafen in Kathmandu bei der Ankunft ausgestellt und kostet 50 Dollar. Ihr braucht einen Reisepass, der mindestens noch 6 Monate gültig ist.

Ausrüstung: Dies ist noch keine vollständige Ausrüstungsliste. Folgende Dinge sind ein grober Überblick über das was ihr für die Tour braucht. Es gibt eine ausführliche Checkliste.

  • Tagesrucksack für den Flug und kleine Ausflüge in Kathmandu.
  • Großer Rucksack ca. 60 Liter + Regenhülle.
  • Kleiner, dünner bzw. Platz sparender Schlafsack oder Hüttenschlafsack.
  • Feste aber leichte Bergschuhe sind ideal. Wasserdichte Trailrunnig- oder Zustieg Schuhe sind ebenfalls bestens geeignet. Für den Aufenthalt in den Lodges empfehlen sich leichte Hausschuhe.
  • Regenfeste Hose und Jacke.
  • Warme Fleece- oder Softshelljacke

Im Prinzip braucht ihr nichts anderes als bei einer Mehrtagestour in den Alpen. Die meisten oben genannten Dinge könnt ihr zu Spottpreisen auch in Kathmandu kaufen.

Vortreffen: 1.-3.7.2022 im Allgäu. Ist nicht unbedingt verpflichtend aber zu empfehlen. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt dann wäre es natürlich gut wenn ihr kommen könntet. Ein bisschen kennen lernen und einige Fragen noch gemeinsam klären kann nicht schaden.
Geplant ist am Samstag und Sonntag der Mindelheimer Klettersteig mit einer Übernachtung auf der Fiederepass Hütte.  Am Freitag Abend ist Treffpunkt in Kempten im Hotel Waldhorn wo ihr auch übernachten könnt.

Literatur & Information: Eine Menge Information zur Reise findet ihr im Internet bei www.wikipedia.org wenn ihr Nepal, Mount Everest, Sherpa oder Kathmandu eingebt.

  • In Kathmandu gibt es viele Buchläden die sehr günstige Landkarten verkaufen.
  • super ist das Heft HIMALYA von Geo Spezial (2011) und das 2009 erschienene Merian Heft Himalaya
  • sehr informativ ist der Reiseführer „Nepal" erschienen im Reise Know How Verlag
  • das Buch Nepal vom Nelles Verlag ist zu empfehlen. Wird von mir mit Texten und Bilden aktualisiert.

Geldfragen: Reisepreis bei rechtzeitiger Buchung bis 15.3.2020: 2.450 Euro.
(nach dem 15.3. können erhöhte Kosten für den Flug nach Nepal anfallen)

Darin enthalten:

  • Flug ab München bzw. Frankfurt mit 30 Kilo Freigepäck
  • Flug von Kathmandu > Lukla > Kathmandu
  • Nepalesischer Guide
  • Unkosten für die uns begleitenden nepalesischen Jugendlichen
  • Alle Übernachtungen
  • Flughafentransfer in Kathmandu
  • 24 Stunden Betreuung von Andi Neuhauser

Selber zahlen müsst Ihr:

  • Visum für Nepal (50 $, ca. 43 Euro)
  • Nationalpark Gebühr für das Solu Khumbu (ca. 40 Euro)
  • Eintritte für Sehenswürdigkeiten ca. 15 Euro.
  • Essen: Wer preisbewusst isst kommt am Tag leicht mit 20-25 Euro (ohne Getränke) aus. Wer große Mengen vertilgen kalkuliert lieber etwas mehr ein. Eine Cola kostet so ungefähr 60 Cent, ein Fläschchen Bier (0,66 ml) 4 Euro. Ein gutes Essen in einem Restaurant in Kathmandu kostet ca. 5-7 Euro (Frühstück im Hotel 3 Euro). Je höher wir allerdings beim Trekken kommen desto teurer werden Essen und Getränke, da sie mehrere Tagesmärsche lang getragen werden müssen.
  • Souvenirs: In Nepal gibt's endlos viele Sachen zu kaufen. Da man gut handeln kann verfallen viele in einen Kaufrausch und haben zum Schluß mehr als sie eigentlich wollten.
  • Bus nach Pokhara ca. 40 Euro (falls wir am Ende der Reise noch Zeit haben)
  • PCR Test vor Rückflug ca. 30 €

600-650 € solltet ihr für diese zusätzliche Ausgaben einkalkulieren. Bargeld kann überall in Landeswährung getauscht werden. In Kathmandu und Pokhara gibt es zahlreiche Bankomaten wo mit den üblichen Kreditkarten Geld abgehoben werden kann.

Bei einer festen Anmeldung wird eine Anzahlung von 200 € fällig.

Jugendreise Nepal zum Everest Base Camp.
Buddhistische Gebetsmühlen am Weg zum Everest Base Camp. Jugendreise Nepal.
Besteigung des Kalapatar beim Everest Base Camp mit Jugendgruppe.
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Anforderungen

Wir grenzen uns bewußt von klassischen Skikursen, Skifreizeiten und Jugendgruppenreisen ab. Unser Ziel ist es Freeski und Snowboarden mit den Jugendlichen intensiv zu erleben und sie zu fördern.

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